Bernhard Rath, geboren 1986, begann das Cello Spiel im Alter von 5 Jahren. Vor seinem Abitur war er Jungstudent an der Hochschule für Musik und Theater Hannover. Er diplomierte an der Musikhochschule Detmold in der künstlerischen Ausbildung bei Marcio Carneiro und Alexander Gebert und absolvierte einen Solo Master an der Folkwang Universität der Künste Essen bei Young-Chang Cho. Seine cellistische Ausbildung wurde durch Meisterkurse unter anderem bei Steven Isserlis ergänzt. Darüber hinaus absolvierte er einen Master für Neue Musik an der Hochschule für Musik Frankfurt. Wichtige Impulse kamen durch Kristin von der Goltz, Reinhard Göbel, Andreas Reiner, Klaus Huber und Thomas Christian.

 

Bernhards musikalisches Schaffen ist bereits vielfach honoriert worden. So ist er 1. Bundespreisträger des Wettbewerbs „Jugend Musiziert“, des Kammermusikpreises des Hannoverschen Staatsorchesters, Stipendiat der Stiftung OWL, der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ der SWR Festspiele in Schwetzingen, des Deutschlandstipendiums für herausragende Studienleistungen und Stipendiat der Kunststiftung NRW.

 

Konzerttätigkeiten führten ihn in viele Länder Europas, so war als Solist und Kammermusiker auf Festivals, wie dem “Mixtur”-Festival Barcelona, dem “Time of Music“-Festival Vitasaari (Finnland), der “Gaudeamus Muziekweek“ Utrecht, den Wittener Tagen für neue Kammermusik, dem “Greatest Hits”- Festival Hamburg oder den SWR Festspielen in Schwetzingen zu hören. Dabei wurden seine Konzerte von Radiosendern, wie dem SWR, NDR, WDR und diversen ausländischen Rundfunkanstalten übertragen.

 

Sein besonderes Interesse gilt der Zeitgenössischen Musik, so war er Akademist des “Ensemble Modern“, spielte mit dem “Ensemble Resonanz” in Hamburg und arbeitete mit Komponisten wie Dieter Schnebel, Helmut Lachenmann, Klaus Huber und Minas Borboudakis zusammen. Er ist Gründungsmitglied des “Kommas-Ensemble“, das sich für das Werk junger Komponisten einsetzt und in Köln ansässig ist. Als Komponist feierte er 2017 sein Debut mit dem Stück “Miyamoto vs. Stradivari” beim “con:temporaries”- Festival im Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe.

 

 

Bernhards Cello wurde 1883 von Heinrich Moritz Hammig, dem Hoflieferanten des Sächsischen Königs gebaut.